à table. Der Salon für Kinder

Der Salon für Kinder soll junge Menschen auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten, sie auf die Gesellschaft der Erwachsenen vorbereiten und ihnen einen achtsamen Umgang aufzeigen – ein Grundstein für ein harmonisches gesellschaftliches Zusammenleben!

à table bringt den Kindern gepflegte Umgangsformen, sowie Kultur bei Tisch, humorvoll und spielerisch bei.

Die Kinder lernen diese in ihrem Alltag mit Freude anzuwenden und erfahren einen harmonischen und wertschätzenden Umgang miteinander.

Achtsamkeit, Respekt und Rücksichtnahme sollen sie beim Heranwachsen in die Gesellschaft stets begleiten.

 

Termine Kindersalon 2

bereits online!

Kursinhalte
Kindersalon 1:
  • Respektvoller und achtsamer Umgang

  • Persönliche Begrüßung

  • Einblick in die Umgangsformen (u.a. Verwendung des Mobiltelefons)

  • Einführung in die Tischkultur 

  • Situationen im Alltagsleben 

  • Respekt vor dem Alter (Rollenspiel)

  • Das Kinder/der junge Mensch als Teil der Gesellschaft

Kindersalon 2:
  • Wiederholung - kurze Zusammenfassung von Kindersalon 1

  • Selbstpräsentation - Vorstellung

  • Dresscode (Erklärung und Verwendung)

  • Vorbereitungen und Gestaltung einer Einladung

  • Dekoration eines Tisches (verschiedene Themen zur Wahl)

  • Rolle als Gastgeber(in)

Nur brave Kinder kriegen Rabatt

Im italienischen Padua belohnt ein Wirt neuerdings gutes Benehmen. Familien mit braven Kindern bekommen Rabatt. Kritiker sind skeptisch: "Verhalten an Geld zu koppeln, ist keine Lösung."

Spiegel, 13.3.2017

Der "Preisnachlass für gut erzogene Kinder" beträgt im Restaurant von Antonio Ferrari fünf Prozent.....

Antonio Ferrari führt ein schickes Restaurant im norditalienischen Padua, ist mit tobenden Kindern, genervten Eltern und lamentierenden Gästen nur allzu vertraut. Doch eines Tages passierte es: "Da saßen vier Erwachsene mit sechs Kindern zwischen vier und sechs Jahren und aßen stundenlang ganz in Ruhe", sagt der Wirt. Keines der Kinder habe in Kundentoilette oder Küche Verstecken gespielt, sei dem Kellner vor die Füße gesprungen oder habe mit Essen gespielt. Weil die Kleinen so außergewöhnlich gute Manieren an den Tag legten, entschied sich Ferrari zu einer pädagogischen Maßnahme: Er gab den Eltern fünf Prozent Rabatt auf ihre Rechnung - immerhin 13,05 Euro bei einer Summe von 261 Euro. Und er beschloss, den Bonus für wohlerzogene Kinder auch in Zukunft beibehalten zu wollen.

Seitdem steht Ferraris Telefon nicht mehr still. Medien aus aller Welt interessierten sich dafür, wie man "Rowdy-Kids" in den Griff bekomme, erzählt er. Eine Reporterin aus London habe um Rat gefragt, wie man in Italien wilde Kinder bändige. Und eine US-Talkshow lud Experten ein, um das Thema zu diskutieren. Natürlich steckt hinter der Aktion auch gutes Marketing des Wirtes. Aber die Resonanz zeigt, wie sehr das Thema interessiert.....

"Kinder sind die Gäste von morgen"

..."Viele Eltern können ihren Kindern keine Grenzen setzen, oder sie sind zu bequem dazu", sagt Elisabeth Bonneau, die mehrere Bücher über Tischmanieren geschrieben hat. So würden Vater und Mutter in der Öffentlichkeit plötzlich streng, tadelten und ermahnten die Kinder, aber zuhause ließen sie ihnen das  Chaos am Tisch durchgehen. Damit der Nachwuchs brav ist im Restaurant, muss er das aber bereits Zuhause lernen. Ein Rabatt für

Wohlerzogene sei da kein Mittel, so Bonneau. "Verhalten an Geld zu koppeln, ist keine Lösung."

Annette Reuther, dp